JSDR e. V. Vereinsakademie am Bodensee – arbeiten, wo andere Urlaub machen!

Vom 21. Juni bis 23. Juni 2019 trafen sich aktive russlanddeutsche Gruppen in Überlingen, Baden-Württemberg, um an diesem Wochenende gemeinsam konstruktiv zu nutzen. Bei der Vereinsakademie organisierten die Teilnehmer gemeinsame Projekte und tauschten umfangreiches Wissen für eine erfolgreiche Vereinsarbeit aus.

Der Auftakt der Veranstaltung am Samstag begann mit einem Grußwort von Waldemar Weiz, Vorsitzender JSDR e. V. und von Olga Ebert, Vorsitzende des Fördervereins der Deutschen aus Russland – Sachsen-Anhalt e. V. Nachfolgend stellte Dr. paed. Ludmila Kopp die Scherpunkte des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe vor“. Danach stellten sich die Teilnehmer mit ihren Projekten vor. Anna Rausch und Olga Tidde stellten ihre besonders gelungenen Projekte ausführlich vor und beantworteten Fragen rund um die Projekte.

Am Nachmittag bildeten die Teilnehmer fünf Arbeitsgruppen und entwickelten bei einer Ideenwerkstatt fünf Präsentationen mithilfe von Flip Charts. Dabei ging jede Gruppe individuell auf die Fragen ein, in welcher Position sich die Ortsgruppe oder Verein jedes Teilnehmers befindet, welche Probleme oder Fragen schnellstmöglich geklärt werden sollten und auf welche Weise. Die Arbeitsgruppen sammelten alle geäußerten Ideen, tauschten Lösungen aus und stellten die besten und interessantesten Konzepte bei einer abschließenden Präsentation und moderierten Diskussion vor.  

Nach der Pause setzten sich die Anwesenden zu offenen Gesprächen zusammen, tauschten Kontakte aus und planten gemeinsame Maßnahmen.

Den Sonntag nutzten die angehenden JSDR e. V. Demokratielotsen zur Sammlung von Ideen mit dem Ziel, ein Netzwerk zwischen den Projektleitern, öffentlichen Einrichtungen und möglichen Sponsoren zu bilden und schrittweise auszubauen. Weiterer Fokus lag auf der Entwicklung von sowohl lokalen als auch überregionalen Maßnahmen, die eine nachhaltige Projektentwicklung ermöglichten. Die besten Ideen wurden im Detail besprochen und mit bereits vorhandenen Beispielen erfolgreicher Projektumsetzungen verglichen.

Die Teilnehmer ergriffen die Gelegenheit und knüpften neue Kontakte während der Veranstaltung und besprachen diverse Möglichkeiten gemeinsamer Kooperation auch nach dem Abschluss der Vereinsakademie.

Mithilfe von bereitgestellten Broschüren und Demokratieleitfäden schafften sich die Teilnehmer einen guten Überblick über alle wichtigen Themengebiete der Vereinsarbeit.

Projektträger der Maßnahme waren Jugend- und Studentenring der Deutschen aus Russland e. V. (Projekt:„Alte Heimat- neue Heimat. Wege der Demokratie“ und der Förderverein der Deutschen aus Russland – Sachsen Anhalt e. V. (Projekt: Von Diaspora zur Demokratie. Russischsprachige Community lernt Beteiligung und Toleranz“).

Die Vereinsakademie wurde gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“.