Jugendbegegnung an der Nordsee

Im ADS Schullandheim Rantum trafen sich Jugendliche aus Russland und aus Deutschland. Das Besondere daran war ihre Herkunft: Russlanddeutsche aus der Russischen Föderation und Kinder der Spätaussiedler, deren Eltern aus Russland und Kasachstan nach Deutschland kamen.

30 Jugendliche aus Russland verbrachten am 15.- 31.07.2019 zwei Wochen auf Sylt. Als Teilnehmer des ethnokulturellen Seminars kamen sie hierher, um sich intensiv mit der Kultur und Geschichte der Russlanddeutschen zu befassen. Von morgens bis spät abends tauchen sie in die Tiefen der deutschen Sprache ein, in historischer wie kultureller Hinsicht.  Dabei hat ihnen sehr geholfen, dass eine große Gruppe der Jugendlichen vom JSDR e. V. zur gleichen Zeit im ADS Schullandheim in ihrem Sommercamp war. Die Begegnung war allerdings kein Zufall, sondern eine sorgfältig geplante Austauschmaßnahme im Rahmen des Partnerschaftsprojektes zwischen dem Internationalen Verband der Deutschen Kultur (IVDK, Moskau) und dem JSDR e. V. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat.

Gemeinsame Aktionen, Präsentationen der Jugendklubs, informeller Austausch, Gespräche über das Leben in Russland und in Deutschland – das alles und Vieles mehr hat die Begegnung zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Persönliche Freundschaften und wichtige Kontakte, aber auch Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit über die Staatsgrenzen hinaus – das haben die Jugendlichen mit nach Hause genommen.

Wir danken allen Organisatoren für eine erfolgreiche Maßnahme und freuen uns auf die Fortsetzung!

Valentina Kryukov

JSDR e. V.