Bericht über die Arbeit am Projekt „Meister-Klasse: Entwicklung gemeinsamer Sprach- und Kulturinitiativen in der Arbeit der Jugendorganisationen der Russlanddeutschen“ vom 30.11 – 02.12.2018 in Berlin.

Am 1 Advent 2018 haben die Teilnehmer vom JSDR e.V. am Projekt „Meister-Klasse: Entwicklung gemeinsamer Sprach- und Kulturinitiativen in der Arbeit der Jugendorganisationen der Russlanddeutschen“, teilgenommen. Das Projekt wurde mit der Partnerorganisation Internationaler Verband der Deutschen Kultur (IVDK) durchgeführt.

Bereits am 30. November reisten die ersten Teilnehmer nach Berlin an. Am darauffolgenden Tag bekamen die Teilnehmer des Projektes eine besondere Gelegenheit, bei der Premiere des zweites Teils des Filmes „Eins, Zwei, Drei“ dabei zu sein. Neben den Hauptdarstellern Ivan Solotuchin und Ariana Wiediger nahmen auch die Regisseurin Anna Bagmet, Drehbuchautorin Irina Lindt und Produzentin des Films Katarina Michailowa an der Premiere teil. Zudem waren Darsteller aus dem ersten und zweiten Teil der Filmtrilogie geladen. Von Seiten des Internationalen Verbandes der Deutschen Kultur waren auch Olga Martens, erste stellvertretende Vorsitzende sowie Heinrich Martens, Präsident der Föderalen national-kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen anwesend.

Nach der Premiere erörterten die Filmemacher und Experten in einem offenen Panel das Thema „Heimat und Identität der Russlanddeutschen in Russland und Deutschland“. Es diskutierten Regisseurin Anna Bagmet, Drehbuchautorin Irina Lindt, Schauspielerin Larissa Schmidt sowie Theaterpädagogin Nina Nowak. Nina Novak vertrat dabei den JSDR e. V.

„Eins, Zwei, Drei“ ist ein gemeinsames Filmprojekt des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur mit der Waleri-Solotuchin-Kulturstifung. Zudem sind die Filmgesellschaften Vega-Film, BGMT Entertainment Ltd. und BA’LI FILMS an der Produktion beteiligt. Die Deutschland-Premiere organisierte der IVDK in Kooperation mit dem Jugend- und Studentenring der Deutschen aus Russland e. V.

Teil „Eins“ wurde mehrfach auf russischen und internationalen Filmfestivals ausgezeichnet: Unter anderem beim 26. Kinoschock Open Filmfestival, dem Young Spectator Festival „Sprache des Friedens“, dem 18. Open Russian Comedy Festival „Smile, Russia!“, dem 4. Internationalen Festival „Zero Plus“ für Kinder- und Familienfilme und dem Internationalen Filmfestival „Väter und Kinder“.

Die  Teilnehmer der Meister-Klasse sind mit dem Themengebiet „Kultur, Sprach- und Identitätsarbeit“ und den damit verbundenen Initiativen bei der Tätigkeit der russlanddeutschen Organisationen vertraut und werden an dem Ausbau der internationalen Netzwerke und Projekte im theatralisch-sprachlichem Segment im 2019 mitwirken.

Inga Strahler

Psychologin (M.A.)/ Sozialarbeiterin (B.A.)

Panel zum Thema „Heimat und Identität der Russlanddeutschen in Russland und Deutschland“, Martina Wiedemann, Anna Bagmet, Irina Lindt, Nina Novak, Larissa Schmidt.
Ariana Wiediger und Ivan Solotuchin