Kulturbotschafter*innen stärken Integration

Erfurt – Weimar – Thüringen (2023–2025)

Kultur verbindet Menschen – über Sprache, Herkunft und Generationen hinweg. Das Projekt „Kulturbotschafter*innen stärken Integration“ nutzt dieses Potenzial, um in Erfurt und Weimar neue kulturelle Integrationsangebote zu entwickeln und langfristig auf andere Regionen Thüringens zu übertragen.

Kultur schafft Begegnung

Kunst und Kultur eröffnen Räume, in denen Vertrauen wächst und Kommunikation gelingt. Musizieren, kreatives Gestalten oder gemeinsames Arbeiten ermöglichen Austausch, der über Worte hinausgeht. Kultur erzählt Geschichten über Identität und Herkunft – und baut Barrieren zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ab.

Aktive Mitwirkende gestalten mit

Im Mittelpunkt stehen Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler – vor allem Jugendliche, junge Erwachsene und Familien mit Kindern. Viele bringen wertvolle künstlerische oder pädagogische Kompetenzen mit, die sie in Deutschland oft nicht beruflich einbringen konnten.

Im Projekt entwickeln sie eigene kulturelle Angebote, organisieren Veranstaltungen und binden Schritt für Schritt weitere Menschen ein. So werden sie zu aktiven Kulturbotschafterinnen und -botschaftern, die Begegnung und Austausch vor Ort sichtbar machen.

Zielgruppen

Das Projekt richtet sich an:

  • kulturinteressierte Jugendliche und junge Erwachsene aus Spätaussiedlerfamilien
  • Jugendliche und junge Erwachsene ohne Migrationshintergrund sowie aus anderen Kulturkreisen
  • multikulturelle Familien

Die Ansprache erfolgt über persönliche Kontakte, Peer-Netzwerke, soziale Medien und Impulsworkshops. Ziel ist es, möglichst viele Menschen für eine aktive Teilnahme zu gewinnen.

Nachhaltigkeit

Alle Angebote sind praxisnah, offen gestaltet und übertragbar. Sie dienen als Modell für andere Gruppen und stärken die kulturelle Teilhabe langfristig.

„Kulturbotschafter*innen stärken Integration“ zeigt, wie Kreativität und Engagement Brücken bauen, Menschen verbinden und Integration durch Kultur lebendig machen.

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Gesellschaftlicher Zusammenhalt durchgeführt und vom Bundesministerium des Innern gefördert.