Die Jugendarbeit der Deutschen aus Russland blickt auf eine lange Tradition zurück: „Jugend- und Studentenring der Deutschen aus Russland“ hieß die in den 1950er Jahren entstandene Jugendvereinigung. Damals wie heute standen Themen der Identitätsfindung der russlanddeutschen Jugendlichen und ihrer Integration in der neuen Heimat Deutschland im Mittelpunkt der Verbandsarbeit. Nicht zuletzt wurde das über die Maßnahmen zur Vermittlung von Kenntnissen über die Geschichte der Russlanddeutschen erreicht.
In den 1970er und 1980er Jahren setzten sich die JSDR-Aktiven für die Menschenrechte der in der Sowjetunion lebenden Deutschen. Sie haben für ihr Ausreiserecht demonstriert und Aufklärungsarbeit in der Bundesrepublik geleistet. Die Vereinigung war bis Mitte der 1980er Jahre tätig.

Am 1. März 2008 wurde eine Jugendorganisation mit dem Namen  Jugend- und Studentenring der Deutschen aus Russland neu gegründet.

Seit 2013  arbeitet der JSDR e. V. als ein bundesweit organisierter eingetragener Jugendverband.

Der JSDR e. V. und die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. vertreten hinsichtlich des Zeitraums vom 01.03.2008 bis zum 06.07.2013 unterschiedliche Auffassungen:

  • Der JSDR e. V. ist der Auffassung, dass die Jugendarbeit von einem nicht rechtsfähigen Verein mit dem Namen „JSDR“ bzw. „Jugend- und Studentenring der Deutschen aus Russland“ geführt wurde, dessen Rechtsnachfolger er ist.
  • Die LmDR e. V. ist der Auffassung, dass die Jugendarbeit in diesem Zeitraum von einer Abteilung der LmDR e. V. unter dem Namen „JSDR“ bzw. „Jugend- und Studentenring der Deutschen aus Russland“ geführt wurde.

Beide Parteien erhalten ihre jeweiligen Standpunkte aufrecht.

Der JSDR e. V.  bestrebt die Zusammenarbeit mit allen Organisationen, die sich für die Belange der Jugendlichen – Russlanddeutschen und Spätaussiedler – einsetzen und ähnliche Ziele verfolgen.

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